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BWLMaster:Internetrecht

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Das Modul Internetrecht mit dem Modulcode 224 M bei Prof. Dr. Hahn gibt 6 Credit Points.

Modulbezeichnung: Internetrecht
Modulcode: 224 M
Studiengang / Verwendbarkeit: Betriebswirtschaftslehre (M.Sc.) Wirtschaftsjuristische Studiengänge
Modulverantwortliche(r): Prof. Dr. Hahn
Dauer: 1 Semester
Credits: 6 CP
Prüfungsart: Prüfungsleistung i.d.R. in Form einer Klausur, ggf. Seminararbeit, Referat oder Präsentation mit schriftlicher Ausarbeitung
Sprache: Deutsch (auch Englisch, Französisch, Italienisch)
Inhalt: Der mit Hilfe des Internets bewerkstelligte elektronische Geschäftsverkehr wirft eine Fülle von Rechtsfragen auf. Im ersten Zugang wird die Stellung und Einordnung des sogenannten Internetrechts in das Gesamtrechtssystem und sein Verhältnis zum Medienrecht dargestellt. Nach dieser Grundlegung werden internetrechtsspezifische Problemfelder beim Einsatz des Internets als betriebli-ches Präsentations-, Marketing- und Vertriebsinstrument erörtert. Aus der Vielzahl möglicher Themenbereiche seien genannt:
  • Vertragsrecht
  • Domänenrecht
  • Redaktionelle Gestaltung von Webseiten
  • Schutz des Inhalts von Webseiten
  • Verantwortung für den Inhalt von Webseiten
  • Verbraucherschutz beim „B2C“-Geschäft
  • Internetauktionen und „Powershopping“
  • Zahlung im und per Internet
  • Signaturrecht
  • Grenzüberschreitender elektronischer Geschäfts- verkehr
  • Steuerrechtliche Fragen des elektronischen Geschäftsverkehrs
Niveaustufe / Level: Aufbau von Kenntnissen und Erfahrungen in einem Spezialgebiet („Specialized level course“)
Lehrform / SWS: Vorlesung mit kleinen Fallübungen, Urteilsanalysen

4 SWS

Arbeitsaufwand / Gesamtworkload: 64 Stunden Präsenzstudium, 116 Stunden Selbststudium (Vor- und Nachbereitung, Prüfungsvorbereitung), im wesentlichen Vermittlung von Fähigkeiten zur Analyse und zur Problemlösung
Units (Einheiten): n/a
Notwendige Voraussetzungen: keine
Empfohlene Voraussetzungen: Grundlagen- und Vertiefungsmodule in rechtlichen Grundlagen auf Bachelorniveau
Angestrebte Lernergebnisse (Learning Outcome): Die Studenten erkennen das Internet als „neues“ Massenmedium in Konkurrenz, Zuordnung und Abgrenzung zu den „klassischen“ Medien Presse, Rundfunk und Film; sie analysieren typische Rechtskonflikte, die beim Einsatz des Internets zu kommerziellen und gewerblichen Zwecken auftreten, erkennen und stufen rechtswissenschaft-liche Problemlösungstechniken im Unterschied und in Konkurrenz zu ökonomischen Modellüberlegungen ein.
Anerkannte Module: siehe §19 ABPO
Medienformen: (Direkt-)Vortrag, juristische Datenbanken, „PowerPoint“- „Folien“, Einsatz einer elektronischen Lernplattform und insbesondere Bücher, jeweils die neueste Auflage:
Literatur: jeweils neueste Auflage
  • Schiffer/von Schuber (Hrsg.), Recht, Wirtschaft und Steuern im E-Business, Herne/Berlin (NWB-Verlag)
  • Moritz/Dreier (Hrsg.), Rechts-Handbuch zum E- Commerce, Köln (Dr. Otto Schmidt Verlag)
  • Kröger/Gimmy, Handbuch zum Internet-Recht, 2. Aufl., Berlin, Heidelberg (Springer Verlag)
  • Carey/Sanders, Media Law, 3. Aufl., London (Sweet & Maxwell);
  • Ladeur, Das Werberecht der elektronischen Me- dien, Heidelberg (Verlag Recht und Wirtschaft)
  • Reed, Internet Law: Text and Materials, 2. Aufl., Cambridge (England) (Cambridge University Press)
  • Verbiest, Commerce électronique: le nouveau cadre juridique, Louvains-La-Neuve (Belgien) (Editions Larcier)
  • Spindler/Wiebe (Hrsg.), Internet-Auktionen und Elektronische Marktplätze, 2. Aufl, Köln (Verlag Dr. Otto Schmidt)
  • Berman, Cyberlaw, Aldershot (England) (Ashgate)
  • Carr, Globilization and E-Commerce, Aldershot(England) (Ashgate)
  • Aktuelle Gesetzestexte (insbesondere GG, BGB, TelemediaR, EuR, z.B. in Ausgaben des Deutschen Taschenbuch Verlages (dtv)