Lieber Besucher, diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

EWIBachelor:Energiewirtschaftliche Strukturen und Entwicklungen

Aus FBW Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Sie befinden sich auf der Seite EWIBachelor:Energiewirtschaftliche Strukturen und Entwicklungen im Bereich EWI Bachelor

Das Modul Energiewirtschaftliche Strukturen und Entwicklungen mit dem Modulcode 533 bei Prof. Dr. Meyer-Renschhausen, NN gibt 5 Credit Points.

Modulbezeichnung: Energiewirtschaftliche Strukturen und Entwicklungen
Modulcode: 533
Studiengang / Verwendbarkeit: Energiewirtschaft (B.Sc.)

Das Modul führt am Beispiel unterschiedlich strukturierter Energiemärkte in die Gesetzmäßigkeiten der Preisbildung und Vertragsgestaltung ein. Es schafft damit die Voraussetzung zum Verständnis der energiewirtschaftlichen Veranstaltungen im Vertiefungsstudium wie Energiewirtschaftspolitik, Energiehandel und Energiemanagement. Darüber hinaus kann es in wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen eingesetzt werden, die Veranstaltungen in den Bereichen angewandte Mikroökonomie oder Industrieökonomik vorsehen.

Modulverantwortliche(r): Prof. Dr. Meyer-Renschhausen, Prof. Dr. Rösch
Dauer: 1 Semester
Credits: 5 CP
Prüfungsart: Prüfungsleistung i.d.R. in Form einer Klausur
Sprache: Deutsch
Inhalt: Historische Entwicklung des Weltmarktes für Erdöl. Hintergründe für die Gründung der OPEC. Theorie natürlicher Ressourcen und Preisbildung für Rohöl. Besteuerung von Erdöl durch die Förderländer. Geschichtliche Grundlagen der Gasindustrie: vom Kohlegas zum Ergas. Hintergründe der Kommunalisierung der Gasverteilung. Ursachen und Gestaltungsformen von ‚take-or- pay-Verträgen’. Geschichtliche Entwicklung und Strukturen des Strommarktes in Deutschland und anderen Industriestaaten. Darstellung von Grundzügen und Problemen der traditionellen Strommarktregulierung.
Niveaustufe / Level: Intermediate level course (Vertiefung der Basiskenntnisse)
Lehrform / SWS: Vorlesung, seminaristischer Unterricht, Selbststudium 4 SWS
Arbeitsaufwand / Gesamtworkload: 64 Stunden Präsenzstudium, 86 Stunden Selbststudium (Vor- und Nachbereitung, Prüfungsvorbereitung), im wesentlichen Vermittlung von Fachkompetenz
Units (Einheiten): n/a
Notwendige Voraussetzungen: keine
Empfohlene Voraussetzungen: Modul 512 (Grundlagen der VWL) Modul 516 (Elektrische Energietechnik 1) Modul 526 (Elektrische Energietechnik 2)
Angestrebte Lernergebnisse (Learning Outcome): Die Studierenden haben Kenntnis von der historischen Entwicklung der verschiedenen Energiemärkte, der Marktstrukturen, der Preisbildung und der Bedeutung der Rolle des Staates im Bereich der einzelnen Energiemärkte.

Die Studierenden sind in der Lage, den Einfluss der Marktstruktur auf das Marktverhalten und das Marktergebnis zu beurteilen und anhand der einzelnen Energiemärkte zu diskutieren. Sie kennen den Unterschied zwischen Märkten und Marktplätzen (z.B. Strombörse, OTC). Sie sind in der Lage die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Wettbewerb auf Strom- und Gasmärkten zu beschreiben. In den begleitenden Übungen sollen Aufgaben gemeinsam bearbeitet werden. Sie leisten so einen Beitrag die Problemlösefähigkeit und das Teamverhalten zu trainieren.

Anerkannte Module: siehe § 19 ABPO
Medienformen: (Folien-)Präsentation, Übungen, Skript
Literatur: jeweils neueste Auflage
  • Erdmann, G.: Energieökonomik, Stuttgart
  • W.; Ströbele, W. Pfaffenberger; M. Heuterkes: Energiewirtschaft, München, Wien 2010
  • EWI: Konzentration und Wettbewerb in der deutschen Energiewirtschaft, München
  • Schiffer, H.W.: Energiemarkt Bundesrepublik Deutschland, Köln
  • Johnston, D.: Petroleum Fiscal Systems and Production Sharing Contracts, Tulsa/Oklahoma
  • Fischer, W. (Hrsg.): Die Geschichte der deutschen Stromversorgung, Frankfurt/M.
  • Schulz, G.: Preisbildung in der Energiewirtschaft. Eine Analyse relevanter Preisbildungskonzeptionen unter preis- und wettbewerbstheoretischen Gesichtspunkten. Essen
  • Arzt, C.: Strompreisaufsicht im Vergleich. Ein Rechtsvergleich USA - Bundesrepublik Deutschland. Gleichzeitig ein Beitrag zur Kostenabwälzung bei Überkapazitäten, Fehlinvestitionen und Kostensteigerungen. Düsseldorf
  • Stromwirtschaft. Eine institutionenökonomische Analyse. Tübingen (Kieler Studien Nr. 305)
  • Donath, R.: Gaspreisbildung in Europa. Idstein